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Veränderung der Bevölkerungspyramide Deutschland – Vergleich 2012 – 2050


Die Folgen des demographischen Wandels am Beispiel der Bevölkerungspyramide Deutschlands

Der Vergleich der prognostizierten Bevölkerungsstruktur für das Jahr 2050 mit der Bevölkerungspyramide 2012 verdeutlicht, wie stark sich die Altersstruktur der deutschen Bevölkerung in den nächsten 40 Jahren verändern wird.









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Wie viel Strom wird zusätzlich durch die Weihnachtsbeleuchtung verbraucht?


Stromverbrauch Weihnachtsbeleuchtung

Im Wesentlichen durch Lichterketten verbrauchen deutsche Haushalte während der Advents- und Weihnachtszeit rund 500 Millionen Kilowattstunden mehr Strom. Diese Strommenge würde ausreichen, um rund 140.000 Haushalte ein Jahr lang komplett mit Strom zu versorgen, so eine Berechnung des Instituts für Energiedienstleistungen (IfED).



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ABC-Schützen - Wie viele Kinder kommen in Deutschland jedes Jahr zur Schule?


Zahl der Schulanfänger
Zu Beginn des laufenden Schuljahres 2011/12 wurden in Deutschland 712 300 Kinder eingeschult, Im Vergleich zum Jahr 2001 nahm die Zahl der Schulanfängerinnen und -anfänger in Deutschland um 9,5 % ab. Hintergrund hierfür sind demografische Entwicklungen: Ende 2000 gab es in Deutschland noch 792 000 Fünf- bis Sechsjährige, Ende 2010 nur noch 690 500.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, Ausgabe 11/2011

 

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Studienanfängerquote 2011 - Wie viele Menschen eines Jahrgangs studieren?

Immer mehr Abiturienten studieren. Die Studienanfängerquote, das heißt der Anteil der Studienanfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung, lag im Studienjahr 2011 bei 55 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Zunahme um 10 Prozent. Noch im Jahr 2006 lag die Studienanfängerquote bei 36,7 Prozent.

Mit beigetragen zum deutlichen Anstieg der Studienanfängerquote haben wahrscheinlich die doppelten Abiturientenjahrgänge in Bayern und Niedersachsen und die Aussetzung der Wehrpflicht.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, Ausgabe 11/2011



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Wie viel Handybesitzer gibt es in Deutschland? Wie viele ältere Menschen telefonieren mobil?

Zahl der Mobiltelefone

In Deutschland telefonieren inzwischen 61 Millionen Menschen mit einem Handy. Auch in der Altersgruppe der über 65-Jährigen ist der Anteil der Mobilfunknutzer im Jahr 2011 auf 72 Prozent angestiegen.

Quelle: Umfrage des Branchenverbandes Bitkom 2011



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Geschönte Arbeitslosenstatistik? Die wirkliche Zahl der Arbeitssuchenden


Geschönte Arbeitslosenzahlen?

Viele Menschen, die eine Arbeit suchen oder mehr arbeiten möchten, sind in der Arbeitslosenstatistik nicht erfasst.
Im Jahr 2010 wünschten sich nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung rund 8,4 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden. Somit bleibt weiterhin ein erhebliches Potenzial an Arbeitskräften ungenutzt. Neben 2,9 Millionen Erwerbslosen setzte sich das ungenutzte Arbeitskräftepotenzial im Jahr 2010 aus 2,2 Millionen Unterbeschäftigten in Teilzeit, 2,1 Millionen Unterbeschäftigten in Vollzeit und 1,2 Millionen Personen der sogenannten Stillen Reserve zusammen.

Unterbeschäftigte sind Erwerbstätige, die den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden haben und für diese auch zur Verfügung stehen. Im Jahr 2010 waren in Deutschland 11,2 % der Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 74 Jahren nach eigenen Angaben unterbeschäftigt.

Die Personen in Stiller Reserve gelten nach den strengen Kriterien der Internationalen Arbeitsorganisation nicht als erwerbslos. Zur Stillen Reserve gehören Personen, die zwar Arbeit suchen, jedoch im Moment kurzfristig (innerhalb von zwei Wochen) für eine Arbeitsaufnahme nicht zur Verfügung stehen. Ebenfalls zur Stillen Reserve zählen Personen, die aus verschiedenen Gründen aktuell keine Arbeit suchen, aber grundsätzlich gerne arbeiten würden und für diese Arbeit auch verfügbar sind. Im Jahr 2010 bildeten 5,3 % der Nichterwerbspersonen im Alter von 15 bis 74 Jahren die Stille Reserve.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, Ausgabe 11/2011



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Unterbeschäftigt – Wie viele Menschen würden gern mehr arbeiten?

Unterbeschäftigung ist häufig

Teilzeitbeschäftigung ist für viele kein freiwilliges Los, sie würden gern mehr arbeiten. Im Jahr 2010 gab es 2,2 Millionen Unterbeschäftigte, die gern mehr gearbeitet hätten. Zudem gibt es viele Menschen, die auch in einer Vollzeitstelle mehr arbeiten würden (2,1 Millionen Unterbeschäftigten in Vollzeit). Dazu zählen zum einen jene, die auch in einer Vollzeitstelle noch unzureichend verdienen, aber auch Personen, die gern ihre Stundenzahl ausweiten würden (als Vollzeitstelle gilt eine Beschäftigung mit einer Wochenarbeitszeit von mehr als 32 Stunden). Demnach sind in Deutschland mindestens 4,3 Millionen Menschen neben den 2,9 Millionen Erwerbslosen unterbeschäftigt.


Unterbeschäftigte sind Erwerbstätige, die den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden haben und für diese auch zur Verfügung stehen. Im Jahr 2010 waren in Deutschland 11,2 % der Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 74 Jahren nach 
eigenen Angaben unterbeschäftigt.


Quelle: Statistisches Bundesamt, Wirtschaft und Statistik, Ausgabe 11/2011




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Schimmelpilzbildung in Wohnräumen – Wie viel Feuchtigkeit produziert eine Familie pro Tag?

Quellen für die Feuchtigkeitsentwicklung in Wohnräumen
 
Ein feucht-warmes Milieu in Innenräumen bildet ideale Voraussetzungen für die Vermehrung von Schimmelpilzen. Unter dem Blickwinkel der Energieeinsparung sind gut isolierte Wohnungen sinnvoll, sie erfordern aber ein regelmäßiges Lüften, denn eine vierköpfige Familie produziert pro Tag etwa 12 Liter Feuchtigkeit, die sich möglichst nicht an den Wänden niederschlagen soll.

Zu den wichtigsten Quellen der Feuchtigkeitsabgabe zählt das Kochen mit 600 bis 1500 g pro Stunde und das Duschen mit bis zu 2,6 Litern Feuchtigkeit bezogen auf eine Stunde Duschen. Das Wäschetrocknen fällt mit bis zu 200 g/ Std. ins Gewicht und auch alltägliche Aktivitäten, wie die Hausarbeit, verursachen eine Feuchtigkeitsentwicklung von 120 bis 200 g pro Stunde. 

Es wird daher empfohlen, zwei- bis viermal täglich für mindestens 5 Minuten zu lüften.

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband 2011, Welt kompakt, 23.11.11, S. 28




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Wie viele Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland?

Bevölkerung mit Migrationshintergrund 

Im Jahr 2010 lag die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund bei gut 15,7 Millionen Menschen. Das entsprach einem Anteil von 19,3 % an der Gesamtbevölkerung Deutschlands.

Definition Migrationshintergrund
Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund besteht aus den seit 1950 nach Deutschland Zugewanderten und deren Nachkommen.

Der Großteil dieser Menschen, nämlich 8,6 Millionen Menschen, hat einen deutschen Pass. Zu den Personen mit Migrationshintergrund zählen auch die etwa 7,1 Millionen Ausländerinnen und Ausländer. Etwa ein Drittel aller Personen mit Migrationshintergrund ist in Deutschland geboren, etwa zwei Drittel sind zugewandert.

Ursprungsländer der Menschen mit Migrationshintergrund
Die wichtigsten Herkunftsländer der Menschen mit Migrationshintergrund waren in der Vergangenheit die Türkei (14,1 %), Polen (10,5 %) und die Russische Föderation (9,2 %).


Quelle: Statistisches Bundesamt 2011



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Die wirkliche Zahl der Arbeitslosen – viele Langzeitarbeitslose fallen aus der Statistik raus

In den vergangenen fünf Jahren hat sich nach offiziellen Angaben die Anzahl der Langzeitarbeitslosen, also jener, die mehr als ein Jahr auf der Jobsuche sind, nahezu halbiert. Sie fiel von 1,7 Millionen auf im Oktober 2011 etwa 936.000. Diese positive Entwicklung beschönigt die Realität. Tatsächlich ist der Kreis der Menschen, die seit langem ohne Job ist, viel größer. Seit Einführung der staatlichen Grundsicherung im Jahr 2005 beziehen fast 1,5 Millionen Menschen ununterbrochen Hartz IV. Die 2.737 Millionen Arbeitslose im Oktober 2011 täuschen darüber hinweg, dass knapp vier Millionen Menschen in Deutschland ohne Stelle sind. Zu dieser Gruppe der sogenannten „Unterbeschäftigten“ gehören die eine Millionen Erwerbslosen, die bei den Arbeitslosen nicht mitgezählt werden, weil sie etwa krank gemeldet sind, Kleinkinder betreuen, einen Ein-Euro-Job haben oder 58 und seit mindestens einem Jahr ohne Arbeitsplatz sind. Die allermeisten wollen einen Job.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 15.11.2011, Thomas Öchsner, Bohren am harten Kern



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